Lars Wedekind

Die Ortsumgehung Marienhagen (B240) muss schnell kommen

Lars Wedekind informierte sich am Sonntag vor Ort über das "Nadelöhr" der Bundesstraße 240 in Marienhagen, dabei spricht er sich für eine Gesamtlösung aus und kritisiert Planungen am Bürger vorbei.
Lars Wedekind schaut sich zusammen mit Julia Kaffeya aus Marienhagen das Nadelöhr in der Mitte des Ortes an.Lars Wedekind schaut sich zusammen mit Julia Kaffeya aus Marienhagen das Nadelöhr in der Mitte des Ortes an.
Auf seiner Tour durch das Leinebergland hat sich Lars Wedekind am Sonntag (26.06.2016) ein Bild über die Verkehrssituation in Marienhagen gemacht. Begleitet wurde der parteilose Kandidat für das Amt des Samtgemeindebürgermeister für die zukünftige Samtgemeinde Leinebergland von Julia Kaffeya aus Marienhagen, die für die CDU in Duingen für den Fleckenrat und den Samtgemeinderat Leinebergland kandidiert. Beide sahen sich das "Nadelöhr" in der Mitte von Marienhagen an, und stellten fest das es auch am Wochenende - ja auch sonntags zu brenzligen Situationen kommt.
"Es muss bald losgehen mit dem Bau der Ortsumgehung. Die Situation an der B240 mitten im Ort, mit dem zunehmenden Schwerlastverkehr an der gefährlichen Engstelle ist nicht hinnehmbar. Marienhagen braucht schnell Hilfe", so Lars Wedekind zur Situation in Marienhagen.
Erfreut zeigte sich Lars Wedekind darüber, dass der Abschnitt Weenzen - Marienhagen im "vordringlichen Bedarf" des Bundesverkehrswegeplanes vorgesehen ist. Zugleich kritisierte er aber auch: "Es ist schlimm, das es kein Gesamtkonzept für die Strecke zwischen dem Ith und dem Eimer Kreuz vorgesehen ist. Insbesondere die Ortsumgehung Eime muss ebenfalls in den vordringlichen Bedarf aufgenommen werden." Dafür hat sich Lars Wedekind bereits schriftlich an das Bundesverkehrsministerium gewandt und die Aufnahme der Eimer Ortsumgehung in den vordringlichen Bedarf gefordert.
Unverständnis zeigte Lars Wedekind auch zur Lage des aktuellen Bundesverkehrswegeplanes, in dem manch andere Vorhaben mit Priorität aufgenommen wurden, die von den Bürgern vor Ort offenbar gar nicht als so wichtig angesehen werden. Als Beispiel nennt er die geplante Ortsumgehung Einum/Bettmar, die an der Bundesstraße 1 ebenfalls im Landkreis Hildesheim geplant ist. "Natürlich gönne ich den Anwohnern in Einum und Bettmar ihre Umgehung. Dennoch muss die Frage erlaubt sein, welche Kriterien bei der Planung angelegt wurden, wenn anderswo - wie hier bei uns in Eime - sich alle dringend für für eine Umgehung aussprechen? Das ist leider Politik am Bürger vorbei", so Lars Wedekind.